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...meine kleine Kellerei
2006
Im Jahre 2006 war die Apfelernte gegenüber den vorherigen Jahr überwältigent.
In diesem Jahr liegen 800 Liter (in Worten: achthundert) im Keller und gären vor sich hin...

Lager 2006
2004
Im Herbst 2004 habe ich wegen des letztjährigen Erfolges meine Lagerkapazität
auf 500 l aufgestockt. Diese 500 l werden auch voll genutzt. Zusätzlich zu 3 verschiedenen Mostsorten
habe ich ein Faß mit 60 l italienischem (frischen) rotem Traubensaft angesetzt. Mal sehen ob das für einen
Hauswein taugt, oder ob es ein 'Simmsagräpsler' wird.
Verarbeitet wurde diesmal ca. 900 kg Obst. Das scheint viel, doch der Saftgehalt des Obstes ist im Jahr
2004 wohl allgemein nicht so hoch. Doch den Keller mußte ich trotzdem ein wenig umbauen, um so viel
unterzubringen.

Lager 2004
2003
Seit dem Herbst 2003 habe ich mich für ein neues Hobby begeistert. Die Kellerei.
Was als Versuchsballon anfing ist von Anfang an richtig gelungen. Ich plante ca. 60 Liter Apfelmost zu machen.
Aus den 60 Litern wurden 210 und ich befürchte, dass dieser Vorrat den Sommer kaum erleben wird, da er ausgezeichnet
gelungen ist.

Meine Apfelernte 2003 in veredelter Form
Wie funktioniert sowas?
Hier eine kurze Zusammenfassung:
Die alkoholische Gärung
Der Grundstoff für Alkohol ist der im Most/Saft/Maische enthaltene Zucker.
Hefepilze können unter Luftabschluß den Zucker in Alkohol und Kohlendioxid umwandeln.
Aus diesem Prozeß gewinnt die Hefe ihre Energie zum Leben und Wachsen.
Vereinfacht sieht die Reaktion wie folgt aus:
C6H12O6 zu 2(C2H5OH) + 2(CO2)
Zucker zu Alkohol und Kohlendioxid
Selbstverständlich ist diese Reaktion stark vereinfacht dargestellt.
Aber eine detaillierte Darstellung würde kaum den Genuß am Wein erhöhen.
Obige Reaktion können die Hefekulturen nur bis zu einer Alkoholkonzentration
von 12-18 Vol.% durchführen (Der Wert ist abhängig vom Zuckergehalt des Mostes
einerseits und dem eingesetzten Hefepilzstamm andererseits).
Übersteigt der Alkoholgehalt den für den eingesetzten Hefestamm tolerablen Grenzwert,
so sterben diese ab. Durch die alkoholische Gärung vergiften sich die Hefezellen selbst.
Im Gärkeller ist für ausreichende Belüftung zu sorgen, da beim Gärvorgang
giftiges Kohlendioxid entsteht. In fast allen Gärkellern stehen brennende Kerzen
(bei mir nicht, ist mir zu gefährlich); ist die Kohlendioxidkonzentration zu hoch,
erlöschen diese (bzw. brennen mit erheblich kleinerer Flamme),
der Keller ist dann umgehend zu verlassen.
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Pegel: 81
cm  Durchfl.: 4.94
m3/s Timestamp: 20070609050000
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