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Genfood - nein danke !
Ich versuche so gut es geht im Einklang mit der Natur zu leben. Ich bin kein
Ökofreak. Da ich auf dem Land lebe und gern Dinge esse die ich selbst anbaue, habe ich
mir meine eigene Meinung gebildet, was ich in meinen Lebensmitteln drin haben will und was nicht.
Die wirtschaftliche Betrachtung:
Gentechnik soll den Landwirten helfen noch mehr Lebensmittel mit noch weniger Aufwand zu produzieren, damit sie wieder
eine größere Gewinnspanne haben und wieder besser leben können. Dies ist aber der völlig falsche Ansatzpunkt.
Wenn ich sehe, dass man Getreide verbrennen muß und Tomaten ins Meer kippt, damit der Preis nicht noch weiter
in den Keller fällt, wofür müssen wir dann noch mehr produzieren ?
Es würde die Preise noch weiter verfallen lassen. Solange wir (die Verbraucher) nicht bereit sind für
anständige Lebensmittel einen anständigen Preis zu bezahlen, wird sich leider daran nichts ändern.
Die biologische (ökologische) Betrachtung:
Wir wissen nicht welche Auswirkungen gentechnisch veränderte Pflanzen auf andere Lebewesen haben. Und das
Schlimme ist: Gentechnik erst einmal eingesetzt ist nicht mehr kontrollierbar.
Ein Beispiel: Angenommen eine gentechnisch veränderte Sorte Raps wird angepflanzt. Die Pflanzen blühen und gedeien,
bringen einen tollen Ertrag. Der Raps wildert auch aus - verbreitet sich wie Unkraut, da kein Schädling
wegen der veränderten Struktur ihm etwas anhaben kann.
2 Jahre später stellt sich heraus, dass der Raps mit seinen gentechnisch veränderten Pollen bei Kleinkindern
hochallergische Reaktionen auslöst. Was nun ?
Mein Fazit:
Wir dürfen es nicht soweit kommen lassen ! Die Gefahr besteht nicht nur in der Erzeugung von Pflanzen,
deren Eigenschaften wir noch nicht kennen, sondern auch in der Machtübernahme der Konzerne
(z.B. Monsanto ), die auf
ihr genmanipuliertes Saatgut Patente besitzen und in den USA Bauern bereits in den Ruin getrieben haben.
Diesen Maschinerien gehört Einhalt geboten bevor es zu spät ist.
4 Argumente gegen Gentechnik (Quelle: www.campact.de)
Nicht mehr einzufangen...
Die Kontaminationsgefahr ist eine entscheidende Schwäche der Gentechnik. Der Wind oder Insekten tragen die Pollen von Gentech-Pflanzen zu vorher gentechnikfreien Kultur- und Wildpflanzen. Damit übertragen sie auch die genmanipulierten Eigenschaften. Wenn diese Kontamination bei Wildpflanzen geschieht (z.B. bei Raps) oder wenn die genmanipulierten Erbinformationen ins Saatgut gelangen, ist die weitere Ausbreitung dieser Erbinformationen nicht mehr kontrollierbar oder rückholbar.
Nicht mehr frei wählen...
Die Verbraucher verlieren die Freiheit, zwischen Lebensmitteln mit und ohne Gentechnik wählen zu können, wenn gentechnisch verändertes Erbgut die Ernte von gentechnikfrei wirtschaftenden Landwirten belastet. Die Kontamination ist häufig nur schwer und mit aufwendigen Analysemethoden nachweisbar. Jüngstes Beispiel: Erbgut der gentechnisch veränderten Reissorte LL 601 hatte sich in den USA auf ungeklärtem Weg auf konventionell angebauten Reis übertragen. Da die Sorte seit 2001 auch in Versuchen nicht mehr angebaut wurde und zum konventionellen Anbau nie frei gegeben wurde, wurden Reisproben nicht auf hatte niemand Reis auf Spuren der Reissorte untersucht. Es beruht auf einem Zufall, dass die Kontamination entdeckt worden ist.
Vieles ist unklar...
Die Auswirkungen des Verzehrs von gentechnisch veränderten Pflanzen auf unsere Gesundheit sind nicht ausreichend erforscht. Die gesundheitlichen Folgen neuer Stoffe treten häufig erst nach Jahren in Erscheinung, wie das Beispiel Asbest gezeigt hat, und lassen sich nur über Langzeitstudien ermitteln. Statt diese durchzuführen, lassen die Gentech-Konzerne Millionen Menschen ihre Produkte konsumieren, die damit zu Probanten werden. Auch das Wissen über die ökologische Wechselwirkung von Gentech-Pflanzen ist sehr gering, etwa wie sich der Gentech-Anbau auf den Boden auswirkt oder wie stark sich Gentech-Pflanzen mit verwandten Wildpflanzen auskreuzen können.
Niemand braucht Gentechnik...
Die herkömmlichen Verfahren der Beeinflussung der Eigenschaften von Nutzpflanzen durch Züchtung haben in den letzten Jahrzehnten zu großen Fortschritten geführt und sind völlig ausreichend.
Noch mehr Links zu diesem Thema in meiner Linksammlung unter der Rubrik
genfood - say no!
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